Daten & Analytics
Unsere Power BI Beratung reicht von der Anbindung Ihrer Quellsysteme, etwa Business Central, über das Datenmodell bis zu Dashboards und KPI-Systemen, denen Ihr Management vertraut. Als Datenplattform dahinter setzen wir Microsoft Fabric ein.
Kennzahlen zu Umsatz, Auslastung oder Lagerbestand stehen in mehreren Excel-Listen, die verschiedene Personen zu verschiedenen Zeitpunkten aktualisieren. Zwei Abteilungen liefern auf dieselbe Frage zwei verschiedene Zahlen, und niemand kann sicher sagen, welche stimmt. Diese Ausgangslage treffen wir im Mittelstand häufig an. Genau hier setzt ein sauberes KPI-Reporting an.
Microsoft Fabric bündelt mehrere Bausteine zu einer Datenplattform. Diese drei sollten Sie kennen:
Der zentrale Speicherort für alle Rohdaten, ob aus Business Central, Excel oder anderen Quellen. Ein Ort statt verstreuter Kopien.
Holt Daten automatisch und nach Zeitplan aus Ihren Quellsystemen ins Lakehouse. Manuelle Excel-Exporte entfallen.
Bereinigen und transformieren die Daten zwischen Lakehouse und Dashboard. Hier wird aus Rohdaten ein nutzbares Datenmodell.
Für die Anbindung von Business Central an Power BI gibt es zwei Wege: den Standard-Konnektor für den schnellen Einstieg oder eine gezielte API-Extraktion, wenn nur bestimmte Tabellen und Felder gebraucht werden. Das hält das Datenmodell schlank und die Aktualisierung schnell. Welcher Weg passt, hängt von der Datenmenge ab und davon, wie aktuell Ihre Kennzahlen sein müssen.
Ein Dashboard ist nur so gut wie das Datenmodell dahinter. Bevor wir das erste Diagramm bauen, klären wir, wie die Tabellen zusammenhängen und welche Kennzahlen wirklich gebraucht werden. Diese Reihenfolge entscheidet, ob ein Power BI Dashboard in drei Monaten noch stimmt oder schon beim zweiten Filter falsche Zahlen zeigt. Erst danach geht es um Diagramme und Farben.
Eine Datenplattform ist nur so verlässlich wie die Daten, die hineinfließen. Vor der Anbindung prüfen wir Dubletten, uneinheitliche Bezeichnungen und Lücken in den Stammdaten. Wo nötig, bauen wir ein einfaches Stammdatenmanagement auf, damit sich Fehler nicht bei jeder Aktualisierung wiederholen. Steht ein Systemwechsel an, etwa eine NAV-Migration, ist das ein guter Zeitpunkt für diese Bereinigung.
Microsoft Fabric wird über Kapazitäten abgerechnet, deren Größe sich nach Datenmenge und Nutzungsintensität richtet. Im Mittelstand ist oft ein Einstieg mit kleiner Kapazität sinnvoll, die bei Bedarf wächst. Die genaue Einordnung hängt von Ihren Datenquellen und der Zahl der Anwender ab.
Nicht zwingend. Mit wenigen Quellsystemen und überschaubaren Datenmengen reicht oft ein sauberes Power-BI-Datenmodell. Sobald mehrere Systeme zusammenkommen, Historien gebraucht werden oder viele Berichte auf dieselben Zahlen zugreifen, ist ein Lakehouse oder Data Warehouse in Fabric die stabilere Grundlage.
Power BI Pro wird pro Nutzer lizenziert und passt, wenn ein überschaubarer Kreis Berichte erstellt und teilt. Eine Fabric-Kapazität lohnt sich, wenn Sie Datenintegration, Lakehouse und Berichte für viele Leser an einem Ort bündeln wollen. Wir empfehlen die Variante, die zu Ihrer Nutzerzahl und Datenlandschaft passt.
Das hängt vor allem davon ab, wie gut die Datenquelle erschlossen ist. Bei Business Central gelingt der Einstieg meist schneller als bei gewachsenen Excel-Strukturen. Die meiste Zeit brauchen Datenmodell und Kennzahlendefinition, nicht die Visualisierung.
Die Inhalte ja, die Struktur meist nicht eins zu eins. Wir nutzen Ihre Excel-Berichte als Vorlage dafür, welche Kennzahlen gebraucht werden, bauen sie aber auf einem zentralen Datenmodell neu auf. So entsteht eine Zahl pro Frage statt mehrerer Versionen in verschiedenen Listen.
Erzählen Sie uns, aus welchen Systemen Ihre Kennzahlen stammen und wo heute Excel-Listen die Lücken füllen. Im Erstgespräch klären wir, ob Power BI allein reicht oder Microsoft Fabric die bessere Grundlage ist.
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